Homöopathische Arzneimittelprüfungen - Definition und Vorgehen

Was ist eine homöopathische Arzneimittelprüfung? In einer Arzneimittelprüfung nimmt eine Gruppe von Gesunden über einen bestimmten Zeitraum ein homöopathisches Medikament oder Placebo (ein Medikament ohne Wirkung ) ein – Gruppenleiter und Prüfer wissen nicht, wer ein Placebo oder homöopathisches Medikament einnimmt. Die Teilnehmer dokumentieren die Symptome, die während oder nach der Einnahme auftreten, bzw. verschwinden. Anhand dieser Prüfungsergebnisse entstehen die sog. Arzneimittelbilder. Es werden nicht nur körperliche Symptome dokumentiert, sondern auch mentale und psychische.

Weiterlesen ...

Homöopathie - das Ähnlichkeitsgesetz und seine Bedeutung

 

Wie entdeckte Samuel Hahnemann das legendäre Ähnlichkeitsgesetz auf welchem die Homöopathie basiert? Um seine Familie zu ernähren, arbeitete Samuel Hahnemann neben seiner Forschungstätigkeit als Übersetzer. 1790 übersetzte er William Cullen’s „Treatise of the Materia Medica“, ein Apothekerarzneibuch. Dabei machte er die Entdeckung, dass Chinarinde (Heilmittel für Wechselfieber und Malaria) bei der Einnahme vom Gesunden dieselben Symptome produziert, wie man sie bei Malaria kennt (Schläfrigkeit, Herzklopfen, Zittern, Wangenröte, Gelenksteifigkeit, etc). Samuel Hahnemann schlussfolgerte, dass Chinarinde, gerade weil sie malariaähnliche Symptome beim Gesunden hervorruft, ein Heilmittel für Malaria ist! Das Ähnlichkeitsgesetz war entdeckt! Es bedeutet, dass Substanzen, die bei gesunden Prüfern durch wiederholte Einnahme bestimmte Symptome hervorrufen als Heilmittel für jene Menschen dienen, die diese bzw. ähnliche Symptome aufgrund einer Erkrankung aufweisen!

Samuel Hahnemann - Pionier und Entdecker der Homöopathie

 

Wer ist Samuel Hahnemann? Samuel Hahnemann wurde am 10.04.1755 in Meissen (Sachsen) geboren und verstarb am 02.07.1843 im hohen Alter von 88 Jahren in Paris. Samuel Hahnemann war Arzt, Apotheker und Übersetzer. Da er mit den damals gängigen Heilmethoden (Aderlässe, Einsatz von Brech – und Abführmitteln, künstliche Erzeugung von Entzündungen, etc.) nicht einverstanden war, suchte er nach anderen Methoden, den Menschen zu helfen. Deswegen hörte er vorübergehend auf als Arzt zu arbeiten, bis er befriedigendere Behandlungsmethoden gefunden hatte. Schließlich, nach sehr vielen Experimenten, entdeckte er die Homöopathie.

Posology: Q/LM/C potencies - repeated and modified dose or single dry dose?

Abstract: In Homeopathy there are many different opinions and methods concerning posology. Hahnemann, the founder of homeopathy, changed his opinion concerning the administration of doses. From the “watch and wait method” (1829) with dry C potencies that are diluted 1:100 in the form of globules that are not to be repeated as long as the case is in progress he moved to the administration of C potencies that are modified by dilution and succussion and that are to be repeated during the healing process (Hahnemann, 1833). His experiences resulted in his newest and last method: The prescription of Q potencies that are diluted 1:50.000 (Hahnemann, 1992). Hahnemann described this last method as the quickest and most gentle one since aggravations can almost be avoided. When studying homeopathy I have learned the “watch and wait method” with dry C potencies and the method with Q potencies. Therefore both methods had and have an impact on my practice and my aim is to critically examine if Hahnemann’s newest method is really superior to the prior one or if there is a gap between rhetoric and reality? Can all cases be treated with Q potencies or are there cases when it is better to prescribe dry and single C potencies? Is there an almost perfect or ideal method of posology or is this assumption a sacred cow? Why do so many contemporary homeopaths still stick to the old method? I will discuss advantages, uncertainties and disadvantages of both methods and will write down some of my own experiences as well as some of those I have found in published homeopathic literature.

Key words: Posology, potencies, aggravations, dry and single dose, repeated and modified dose.

Weiterlesen ...